Thomas P.M. Barnett
zunächst eher als fringe imperialist belächelt - seine Weltkarte des Pentagon, in den “Blättern für deutsche und internationale Politik 5/2003 S.554-564 sowie in der FR vom 25.6.03 (gekürzt) publiziert machte ihn auch im deutschen Leserkreis bekannt - ist drei Jahre später eine weit gewichtigere und einflußreiche Figur. Sein Weblog , zwei Bücher sowie zahlreiche Artikel machen seine radiakalimperiale Position öffentlichkeitsrelevant - auch wenn er seine nicht sonderlich zentralen Positionen im Militärapparat mittlerweile verloren hat. Seit der Publikation 2003 wird er hierzulande völlig ignoriert. Wir werden ihm deshalb in den nächsten Monaten etwas nähertreten.
